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Kirche von San Patricio
Die antike Stiftkirche von San Patricio ist die Hauptkulturstätte der Stadt und wurde zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert zu Gedenken des Sieges der Schlacht von los Alporchones am 17. März erbaut. An diesem Tag wird San Patricio gefeiert, der sich im Jahre 1452 mit einer stattlichen muslimischen Anhängerschaft aus Granada gegen die Einwohner der Stadt stellte.
Die Kirche wurde per Verordnung vom 27. Januar 1941 zu einem historischen Denkmal erklärt. Es lohnt sich, den Haupteingang wie auch das Innere der Kirche zu besichtigen, und den Renaissance- und Barockstil, der in den drei Schiffen und zwölf seitlichen Kapellen zu sehen ist, genauer zu betrachten. Acht dieser Kapellen finden Sie im Chorumgang, im Chor, im transcoro (Umfassungswand des Chors), in der Sakristei und am Hochaltar.
Das Kloster der Merced
Es handelt sich um einen der wichtigsten historischen Orte unserer Geschichte, denn vor dem Tor der Kirche schwor der König Don Fernando, die „fueros" (Gewohnheitsrechte der historischen spanischen Territorien) zu achten. Heute beherbergt dieser Ort ein Sammellager für Besucher der „Lorca Taller del Tiempo".
Monumentesammlung von Santo Domingo
Diese Bauwerke wurden im 19. Jahrhundert errichtet und dienen derzeit als Sitz des Stickereimuseums Paso Blanco.
Der Guevara-Palast
Es handelt sich um eines der schönsten Gebäude der Stadt. Der Besuch des Innenhofes lohnt sich sehr.
Das Wappen von Garcia de Alcaraz
Es handelt sich um eines der wichtigsten Wappen des 16. Jahrhunderts.
Das Handwerkszentrum
Lorca ist die Heimat der Handwerker. Keramiker, Sticker, Gerber oder Glasbläser sind neben anderen Handwerksberufen in der Gemeinde zu finden. Im Handwerkszentrum werden einige der wundervollen Stücke unserer Kultur ausgestellt und verkauft.
Das Theater Guerra
Dieses Gebäude aus dem 19. Jahrhundert ist das älteste Theater der Region.
Die San-Francisco-Kirche und das Stickereimuseum des Paso Azul
Von der fast primitiven Architektur des Jahres 1565 ist auf Grund einer Reform gegen Ende des 19. Jahrhunderts kaum etwas übrig. Die Fassade mit ihren klassischen Linien wurde im Jahre 1638 fertiggestellt und das Innere hebt sich durch den besonders schönen Flügelaltar hervor. Seit 1982 ist das Gebäude Staatsdenkmal.
Der Plaza de España
Der Hauptplatz, der im 16. Jahrhundert entworfen wurde, stellt eine wahrhafte monumentale Enklave dar. Der Platz erhielt seine endgültige Form während der ersten Jahrzehnte des 18. Jahrhunderts und galt damals als Machtzentrum der Stadt. Hier befanden sich die Ratsgebäude vom Stadtrat und des „Corregimientos" (Gebietsaufteilung). Des Weiteren gab es hier andere Gebäude, die für das Volk gebaut wurden, wie die „Pósitos" (Lagerstellen von Getreide), das Gefängnis und der Markt.
Die Burg von Lorca
Es handelt sich um eine ursprünglich arabische Festung, von der aus die ganze Stadt dominiert wurde. Während der prähistorischen Zeit kamen Iberer und Römer in die Stadt, um hier zu leben. Dies war die glorreichste Periode in der Geschichte der Stadt (711-1492). Aus dieser Zeit stammt die prachtvolle und nie einnehmbare Fortaleza del Sol (Festung der Sonne, Burg von Lorca), wo das Judenviertel und die Synagoge, der größte und erst vor kurzer Zeit entdeckte Schatz der Anlage, zu finden sind. Die zwei Türme, der von Alfonsina und der von Espolon, die einzigen, die heute noch stehen, sind christliche Bauwerke, die vom 13. bis 15. Jahrhundert erbaut wurden.
Musikkonservatorium Narciso Yepes
Auch als Colegio de la Purísima bekannt, wurde das Konservatorium vom Abt Arcos Moreno im Jahre 1779 gegründet. 1788 bot es Studiengänge an, die mit denen der Universität in Granada vergleichbar waren. Im Hof steht eine Statue, die den weltweit als Berühmtheit angesehenen Gitarristen „Narciso Yepes" darstellt. Er ist ohne Zweifel der beachtenswerteste Künstler der Stadt.
Konvent „Madres Mercedarias"
Erst vor Kurzem restauriert, kann man dort ein Wandgemälde aus dem 13. Jahrhundert, der Epoche der Almohaden, bewundern.
Die Kirche von Santiago
Neu erbaut im Jahre 1745, ist diese Kirche ein ganz besonderes Gebäude aus dem 15. Jahrhundert und beinhaltet einige bestickte Dalmatiken (Amtsgewänder von Diakonen) aus dem 16. Jahrhundert, eine Schnitzerei eines Nazareners von Roque López und ein Gemälde, das dem aus Lorca stammendem Maler Camacho Felices zu verdanken ist.
Die Meilensäule
Die Säule ist das, was heute noch von der wichtigen Rolle der Stadt zur römischen Zeit übrig geblieben ist. Heute ist sie gekrönt mit einem Bild von San Vicente Ferrer.
Die Vorhalle San Antonio
Dies ist das einzige Tor der ehemaligen Stadtmauer, das bis heute steht (13. Jahrhundert). In seinem Inneren kann man Bilder betrachten, die auf San Antonio de Padua anspielen.
Konvent „Virgen de las huertas"
In diesem Konvent befindet sich das Bild der Schutzheiligen der Stadt. Außerdem stechen die Wandbilder über das Leben der Franziskaner und der Glaubenssatz der unbefleckten Empfängnis hervor.
Museen:
Stickereimuseum Paso Azul: Calle Nogalte
Stickereimuseum Paso Blanco- Mubbla: Calle Santo Domingo
Stickereimuseum Paso Encarnado: Plaza de la Estrella
Stickereimuseum Paso Morado: Calle Nogalte
Guevara-Palast: Calle Lope Gisbert
Archäologisches Museum: Plaza Juan Moreno
Besucherzentrum: Puerta de San Ginés
Fortaleza del Sol (Festung der Sonne): Schloss von Lorca
Handwerkerzentrum: Calle Lope Gisbert
(Der Bürgermeister von Lorca- Stadtratsamt für Tourismus)
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